Stickstofferzeugung

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Stickstofferzeugung als Schutzatmosphäre


Eine Schutzgasatmosphäre ist ein Verpackungsverfahren zur Haltbarmachung von Nahrungsmitteln durch den Einsatz von Schutzgas beim Verpacken, international auch bezeichnet als MAP (modified atmosphere packing). Dabei wird, durch die Einleitung von inerten Gasen, während des Verpackens der ein großer Teil des Sauerstoffs aus der Verpackung gedrängt. Dieser Vorgang erhöht die Haltbarkeit der Lebensmittel in ungeöffneten Verpackungen um ein Vielfaches.

Übliche Schutzgasreinheiten als Stickstofferzeugung

Snacks:
Kaffee:
Wein:
Obst:
Öl:
99,5%
99,5%
99,5%
99%
99,9%
Obstsäfte:
Getränke:
Backwaren:
Milchwaren:
Käse:
99,9%
99,9%
99,5%
99,5%
99,5%
Weitere Informationen:

Schutzgas als Schutzatmosphäre durch Stickstofferzeugung

Alternativ zum Einfrieren, Erhitzen, Pökeln, Bestrahlen, Trocknen, Einlegen oder Verwenden von Konservierungsmittel können Nahrungsmittel auch dadurch haltbar gemacht werden, dass sie in einem luftdichten Behältnis verpackt werden, in dem die Zusammensetzung der darin enthaltenen Gase durch den Zusatz von Schutzgas nicht der Lebensmittelstandardatmosphäre der Erde entspricht. Insbesondere der Sauerstoffanteil wird reduziert, so dass sich Bakterien und andere Schädlinge in dieser speziellen Umwelt nicht mehr oder nur sehr langsam vermehren können. Dadurch wird ein Verderben der abgepackten Nahrungsmittel wirksam verhindert, ohne dass Verfahren zum Einsatz kommen, die die Qualität oder den Geschmack beeinträchtigen.
 

Schutzgasatmosphäre durch Stickstofferzeugung

Da das gebräuchlichste Schutzgas zum Verpacken heutzutage Stickstoff als Inertgas darstellt, bietet sich immer häufiger das Konzept der Eigenerzeugung an. Das Schutzgas, das für die Verpackung beim Lebensmittel eingesetzt wird, kann durch einen Stickstofferzeuger produziert werden. Dazu wird lediglich ölfreie Druckluft benötigt, die üblicherweise ohnehin im Betrieb vorhanden ist. Die Stickstoffreinheit an der Stickstofferzeugung ist frei wählbar und einstellbar bis 99,995% (d.h. Restsauerstoffgehalt 0,005%). Im Vergleich zu Stickstoffstahlflaschen oder Tankanlagen können üblicherweise Amortisationszeiten von deutlich unter einem Jahr erreicht werden. Die Stickstofferzeugung der Baureihe NITROFLEX ist modular erweiterbar und kann einfach vor Ort auf steigende Bedarfsmengen angepasst werden.
 

Anwendungsbeispiele für Schutzgas

Dieses Verfahren kommt z.B. beim Verpacken von Kaffee, Milchpulver, Chips, Käse, Getränken oder bei geschälten, in Schlauchbeuteln verpackten Kartoffeln und anderem küchenfertig vorbereitetem Gemüse zum Einsatz.

Eine hohe Qualität und lange Haltbarkeit ist heute ein Muss. Um diesem Verbraucheranspruch gerecht zu werden, wird heute immer häufiger die Verpackung unter Schutzgas empfohlen, denn unter Schutzgas verpackt bleiben Lebensmittel länger frisch. Die zuverlässige Abschirmung vom Luftsauerstoff hemmt Farb- und Geschmacksveränderungen sowie das Wachstum von aeroben Bakterien und Schimmelpilzen. Grundsätzlich können fast alle Lebensmittel unter Schutzgas verpackt werden. Die untenstehende Tabelle gibt für einige Produkte praxisbewährte Empfehlungen. Die Reinheit des eingesetzten Stickstoffs hängt stark vom Produkt ab, übliche Stickstoffreinheiten bei Verpacken unter Schutzgas sind:
Anwendung der Stickstofferzeugung direkt in der Verpackungsmaschine
Bei der Gasspülung wird die in der Packung enthaltene Umgebungsluft durch Einspülen des Schutzgases Stickstoff verdrängt. Dieses System hat sich mit den weit verbreiteten Schlauchbeutelmaschinen bewährt. Hier wird das Produkt zusammen mit dem Schutzgas direkt in die Schlauchbeutel eingefüllt, die Beutel werden direkt verschlossen. Vorhandene Verpackungssysteme können einfach und schnell mit einer Schutzgas-Spülvorrichtung nachgerüstet werden.

Wichtig dabei: Verpackungsfolien müssen dichthalten

Die Wirksamkeit  für die Schutzgasatmosphären hängt natürlich von der  Auswahl geeigneter Verpackungsfolien ab, denn diese  muss gewährleisten, dass über einen bestimmten Zeitraum kein Schutzgas aus der Packung entweicht und kein Luftsauerstoff eindringt. Üblicherweise werden mittlerweile aufgrund des guten Kosten-Nutzen-Verhältnisses meistens Verbundfolien als Schutzgasverpackung eingesetzt.

Stickstofferzeuger Nitroflex NS

Stickstofferzeuger, basierend auf PSA Prinzip. Kombinierbar mit Speicherbehältern. Lieferung mit Reinheitsmessung, deutscher TÜV-Bauartzulassung, deutscher Magnetventiltechnik, Alan-Bradley Controller. Integrierte Fernüberwachung möglich.
Vorteile:
  • Deutliche Kosteneinsparung durch Eigenproduktion
  • Modular erweiterbar
  • Alan Bradley Controller
  • Kompaktes Design
  • 4-fache Vorfiltration
  • Betriebsstundenanzeige
  • Durchflussmengenanzeige
  • Druckanzeiger
Technische Daten:
  • Prinzip: PSA
  • Schutzgasreinheit: 99,0 - 99,995 %
  • Liefermenge: 1 - 500 Nm3/h
  • Eingangsdruck: 5,5 - 10 bar (ü)
  • Luftqualität: ISO 8573.1, Klasse 1.4.1
  • Drucktaupunkt: 3°C
  • Drucklufttemperatur: < 35°C
  • Umgebungstemperatur: T u min = 5°C, T u max = 40°C
Produktbilder:
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