Stickstofferzeugung
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Kohlensäure in der Brauerei


Treibhauseffekt - CO2 Emission kann durch Stickstoff-Einsatz im Brauprozess vermieden werden
Der Bierbrauer ist bemüht, nach dem Gärkeller den Sauerstoff vom Bier fern zu halten, um Oxidation und Alterung des Bieres zu vermeiden. Nahe liegend war bisher, da Bier selbst CO2 enthält,  die Verwendung von Kohlendioxid im Produktionsprozess.
 
Das Inertgas, das bekannt dafür ist, dass es den Treibhauseffekt verursacht und die Erd- Erwärmung verstärkt, wird in dieser Branche üblicherweise als Kohlensäure bezeichnet. Bei großen Brauereien wird das Gas überwiegend selber als Gärungskohlensäure erzeugt, da es im Brauprozess des Bieres entsteht. Bei einer kleinen Brauerei, wie z.B. den häufig verbreiteten Hausbrauereien, wird das Kohlendioxid durch Gashersteller in Form von Flaschen oder Tanks zugeliefert. Eingesetzt wird es für die verschiedenen Prozesse im Brauhaus (z.B. Spülen von Tanks, Vorspannen der Fässer mit Spanngas, Umdrücken in Tankfahrzeuge, als Vorspanngas an der Abfüllanlage). Nach dem Einsatz in der Produktion wird die Kohlensäure wieder in die Umwelt abgegeben.
 
Fast alle Prozesse können genauso gut mit dem umweltneutralen Stickstoff durchgeführt werden, ohne Nachteile in der Qualität der Produktion beim Bier zu verursachen. Unsere Luft zum Atmen besteht bereits aus 78 % Stickstoff und 21 % Sauerstoff. Es ist also lediglich der Sauerstoff aus der Luft abzutrennen, um das gewünschte Inertgas zu erhalten.
 
Stickstoff kann heutzutage mit einer eigenen Stickstofferzeugung im Haus aus der Luft gewonnen werden und deswegen dahin auch ohne Bedenken wieder abgegeben werden, ohne dass es zu CO2 Emissionen kommt.
 
Auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten stellt er eine interessante Alternative dar. Da Stickstoff deutliche Dichteunterschiede im Vergleich zu Kohlensäure aufweist und ohnehin aus der Umgebungsluft gewonnen werden kann, kann das Schutzgas aus einer Stickstoffgewinnungsanlage deutlich günstiger bereitgestellt werden.

Kostenvergleich Stickstoff - Kohlensäure

Die üblichen Preise werden auf ein Kilogramm bezogen und bewegen sich im Klein- und Mittelstandsbetrieb bei 0,3 – 3 €/kg, je nach Art der Belieferung, meist zuzüglich einer Tank- oder Behältermiete. Der spezifische Kohlensäureverbrauch liegt zwischen 1,8 und 3,0 kg/hl Bier. Während aus 1 kg Kohlensäure lediglich 0,54 m³ Gas gewonnen werden, entstehen aus 1 kg Stickstoff 0,86 m³ Gas. Somit ist Stickstoff als Schutzgas durch den Dichteunterschied ohnehin günstiger. Betrachtet man dann noch den Vorteil der Eigenproduktion aus der Umgebungsluft, wird der Einsatz des Stickstofferzeugers äußerst rentabel.

Einsatz des Stickstoffs in der Brauerei

Der gewonnene Stickstoff wird in allen Bereichen im Brauhaus, die üblicherweise mit CO2 versorgt werden, wie Gärkeller, Lagerkeller, Drucktankraum, Spanngas für Fässer und Flaschenabfüllung, eingesetzt.
 
Auch in der Abfüllung kann Stickstoff zum Spülen der Behälter und zur Begasung der Verschlüsse eingesetzt werden. Weitere Anwendungen sind bereits in der Mälzerei zu finden, wie z.B. zur Lagerung des Getreides (Atmungsverluste), zur Lagerung des Malzes in der Brauerei (Vermeidung des Schädlingsbefalls), zur Inertisierung der Schrotung und zur Inertisierung des Sudprozesses.

Stickstoffgenerator Nitroflex NS

Stickstoffgenerator, basierend auf PSA Prinzip. Kombinierbar mit Speicherbehältern. Lieferung mit Reinheitsmessung, deutscher TÜV-Bauartzulassung, deutscher Magnetventiltechnik, Alan-Bradley Controller. Integrierte Fernüberwachung möglich.
Vorteile:
  • Deutliche Kosteneinsparung durch Eigenproduktion
  • Modular erweiterbar
  • Alan Bradley Controller
  • Kompaktes Design
  • 4-fache Vorfiltration
  • Betriebsstundenanzeige
  • Durchflussmengenanzeige
  • Druckanzeiger
Technische Daten:
  • Prinzip: PSA
  • Schutzgasreinheit: 99,0 - 99,995 %
  • Liefermenge: 1 - 500 Nm3/h
  • Eingangsdruck: 5,5 - 10 bar (ü)
  • Luftqualität: ISO 8573.1, Klasse 1.4.1
  • Drucktaupunkt: 3°C
  • Drucklufttemperatur: < 35°C
  • Umgebungstemperatur: T u min = 5°C, T u max = 40°C
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