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Schutzgas Verpacken mit Stickstoff als Schutzatmosphäre für LebensmittelEine Schutzgasatmosphäre ist ein Verpackungsverfahren zur Haltbarmachung von Nahrungsmittel durch den Einsatz von Schutzgas beim Verpacken, international auch bezeichnet als MAP (modified atmosphere packing).Alternativ zum Einfrieren, Erhitzen, Pökeln, Bestrahlen, Trocknen, Einlegen oder Verwenden von Konservierungsmittel können Nahrungsmittel auch dadurch haltbar gemacht werden, dass sie in einem luftdichten Behältnis verpackt werden, in dem die Zusammensetzung der darin enthaltenen Gase durch den Zusatz von Schutzgas nicht der Lebensmittelstandardatmosphäre der Erde entspricht. Insbesondere der Sauerstoffanteil wird reduziert, so dass sich Bakterien und andere Schädlinge in dieser speziellen Umwelt nicht mehr oder nur sehr langsam vermehren können. Dadurch wird ein Verderben der abgepackten Nahrungsmittel wirksam verhindert, ohne dass Verfahren zum Einsatz kommen, die die Qualität oder den Geschmack beeinträchtigen.Schutzgasatmosphäre selbst erzeugtDa das gebräuchlichste Schutzgas zum Verpacken heutzutage Stickstoff als Inertgas darstellt, bietet sich immer häufiger das Konzept der Eigenerzeugung an. Das Schutzgas, das für die Verpackung beim Lebensmittel eingesetzt wird, kann durch einen Stickstoffgenerator erzeugt werden. Dazu wird lediglich ölfreie Druckluft benötigt, die üblicherweise ohnehin im Betrieb vorhanden ist. Die Stickstoffreinheit für die Schutzgasatmosphäre ist frei wählbar und einstellbar bis 99,995% (d.h. Restsauerstoffgehalt 0,005%). Im Vergleich zu stickstofferzeugerStickstoffstahlflaschen oder Tankanlagen können üblicherweise Amortisationszeiten von deutlich unter einem Jahr erreicht werden. Die Stickstoffgeneratoren der Baureihe NITROFLEX sind modular erweiterbar und können einfach vor Ort auf steigende Bedarfsmengen angepasst werden.Anwendungsbeispiele für SchutzgasDieses Verfahren kommt z.B. beim Verpacken von Kaffee, Milchpulver, Chips, Käse, Getränken oder bei geschälten, in Schlauchbeuteln verpackte Kartoffeln und anderem küchenfertig vorbereitetem Gemüse zum Einsatz.Eine hohe Qualität und lange Haltbarkeit ist heute ein Muss. Um diesem Verbraucheranspruch gerecht zu werden, wird heute immer häufiger die Verpackung unter Schutzgas empfohlen, denn ….. unter Schutzgas verpackt bleiben Lebensmittel länger frisch. Die zuverlässige Abschirmung vom Luftsauerstoff hemmt Farb- und Geschmacksveränderungen sowie das Wachstum von aeroben Bakterien und Schimmelpilzen. Grundsätzlich können fast alle Lebensmittel unter Schutzgas verpackt werden. Die untenstehende Tabelle gibt für einige Produkte praxisbewährte Empfehlungen. Die Reinheit des eingesetzten Stickstoffs hängt stark vom Produkt ab, übliche Stickstoffreinheiten bei Verpacken unter Schutzgas sind:
Anwendung der Schutzgasatmosphäre direkt in der VerpackungsmaschineBei der Gasspülung wird die in der Packung enthaltene Umgebungsluft durch Einspülen des Schutzgases Stickstoff verdrängt. Dieses System hat sich mit den weit verbreiteten Schlauchbeutelmaschinen bewährt. Hier wird das Produkt zusammen mit dem Schutzgas direkt in die Schlauchbeutel eingefüllt, die Beutel werden direkt verschlossen. Vorhandene Verpackungssysteme können einfach und schnell mit einer Schutzgas-Spülvorrichtung nachgerüstet werden.Wichtig dabei: Verpackungsfolien müssen dichthaltenDie Wirksamkeit für die Schutzgasatmosphären hängt natürlich von der Auswahl geeigneter Verpackungsfolien ab, denn diese muss gewährleisten, dass über einen bestimmten Zeitraum kein Schutzgas aus der Packung entweicht und kein Luftsauerstoff eindringt. Üblicherweise werden mittlerweile aufgrund des guten Kosten-Nutzen-Verhältnisses meistens Verbundfolien als Schutzgasverpackung eingesetzt. |
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